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erhellende Texte aus der Lampenstube

Wo liegen eigentlich... 

... die sieben Weltmeere?

Gehört hat's jeder schon mal. Aber was sind denn nun die sieben Weltmeere? - Atlantik, Pazifik, Indik,... - Vielleicht auch noch das Mittelmeer?
Die Antwort ist banal und ein klein wenig unbefriedigend: Die sieben Weltmeere sind kein geografischer Fachausdruck, sondern ein eher poetischer Begriff. Nach dem britischen Schriftsteller Rudyard Kipling, der 1896 eine Gedichtsammlung unter dem Titel "The seven seas" herausgab, sind jene zum geflügelten Wort gewordenen Gewässer diese: Nordpazifik und Südpazifik, Nordatlantik und Südatlantik, Nordpolar- und Südpolarmeer sowie der Indische Ozean. Die beiden Pazifiks und Atlantiks soll wohl jeweils der Äquator trennen.
Nach anderer Definition zählen zu den sieben Weltmeeren drei Ozeane und vier Mittelmeere. Also das rund um Mallorca, die Karibik, das Arktische Meer und das Australasiatische Mittelmeer. Wenn Sie das jetzt im Atlas nachschauen, merken Sie: Wasser hat nicht nur keine Balken. Grenzen hat's auch nicht wirklich.

 


Storytelling: Kurze Frage, spannende Antwort

Zahlen, Daten, Fakten? Sind auch wichtig. Im Gedächtnis jedoch bleiben Geschichten. Weil sie Herz und Seele ansprechen. Weil sie sich weitererzählen lassen. Deshalb ist Storytelling ein so starkes Marketing-Instrument. Und deshalb lag mir die Kolumne „Wo eigentlich liegt..." am Herzen, die bis 2009 regelmäßig im Reise Journal der WAZ erschien: Ortsnamen und ihre Geschichte, Regionen und deren Legenden, entlegene Gegenden und ihre Entdeckung. Sowas lässt einen nicht los. Jedenfalls mich nicht. Deshalb lebt die Kolumne an dieser Stelle fort und wird nach und nach ergänzt.